Harrendorf, Tom: Diesen Test können AS (Autismus-Spektrum) nicht bestehen
Kurzfazit: Tom Harrendorf geht im Video den „Reading the Mind in the Eyes“-Test (Baron-Cohen) Schritt für Schritt durch und erklärt, was der Test über kognitive Empathie veranschaulicht – und wo seine Grenzen liegen können.

Quelle: YouTube (Tom Harrendorf)
Format: Erklärung / Durchgang eines Selbsttests
Thema: Autismus, kognitive Empathie, „Reading the Mind in the Eyes“-Test
Link: https://www.youtube.com/watch?v=i2U8ReZz3a0
Video
Kurzbeschreibung
Im Video macht Tom Harrendorf den „Reading the Mind in the Eyes“-Test (Simon Baron-Cohen) und erläutert dabei, was mit kognitiver Empathie gemeint ist: das Erkennen von Gedanken- und Gefühlszuständen anhand von Hinweisen – hier nur über den Augenbereich. Der Beitrag zeigt, warum der Test für manche Autist:innen schwierig sein kann, und lädt dazu ein, Ergebnisse als Hinweis zu verstehen – nicht als endgültiges Urteil über Empathie.
Warum wir es empfehlen
- Anschaulicher Einstieg in den Unterschied zwischen kognitiver und emotionaler Empathie.
- Der Test wird Schritt für Schritt durchgegangen – leicht nachzuvollziehen.
- Gut geeignet, um Missverständnisse rund um „Empathie“ bei Autismus einzuordnen.
Wichtige Hinweise zur Einordnung
- Ein einzelner Test misst nur einen Ausschnitt (kognitive Empathie / Emotionserkennung) – nicht „Empathie insgesamt“.
- Sprache, Kultur, Kontext und Tagesform können Ergebnisse beeinflussen.
- Online-Selbsttests sind keine Diagnose; bei Unsicherheit ist professionelle Abklärung sinnvoll.
Weiterführende Links & Information
- Reading the Mind in the Eyes Test – Embrace Autism (Info & Performance)
- Asperger-Forum: Selbsttests (Übersicht)
- Wissensseite: Autismus – Überblick, Unterschiede & Orientierung
Transparenz & Sensibilität: Ergebnisse aus Selbsttests können emotional sein. Wenn dich das belastet, mach eine Pause und sprich ggf. mit einer vertrauten Person oder Fachstelle.
